PKV Forum 2010 - Zum zehnten Mal ein volles Haus

Erfolgreiches Konzept: Mehr als 1.000 Anmeldungen und lebhafte Diskussionen beim 10. Continentale PKV-Forum in Köln.

Ein Jahrzehnt Objektivität und Kompetenz – das war das Motto des 10. Continentale PKV-Forums. Und wie in den Vorjahren meldeten sich erneut weit mehr als 1.000 freie Vermittler an, um aus erster Hand neutrale Informationen rund um das Gesundheitswesen zu erhalten.

Informationsbedarf nach wie vor groß

Für Rolf Bauer, Vorstandsvorsitzender im Versicherungsverbund, war diese hohe Teilnehmerzahl der schönste Beweis dafür, dass die Continentale mit ihrer Informationsoffensive für KV-Vermittler den richtigen Weg gegangen ist. "Als wir mit dem 1. PKV-Forum starteten, schufen wir einen ganz neuen Veranstaltungstyp. Zielrichtung waren neutrale, objektive und kompetente Informationen über die Kernelemente unseres Gesundheitssystems, die weit über das normale Fachwissen über Produkte und Marktsegmente hinausreichen", erinnerte sich Rolf Bauer an die Überlegungen der ersten Stunde. "Wie groß gerade dieser Informationsbedarf nach wie vor ist, belegt immer wieder die große Resonanz auf unsere Einladungen. Weit über 1.000 Anmeldungen bei jedem PKV-Forum und immer wieder ein volles Haus zeigen sehr deutlich, dass unser Konzept aufgegangen ist. Und das freut uns", so der Continentale-Vorstandsvorsitzende in seiner Begrüßung.

Entsprechend der Grundausrichtung des PKV-Forums wurde auch bei der zehnten Veranstaltung wieder weit über den Tellerrand geschaut. So stand der Vormittag unter der Überschrift "Die Rolle der PKV im Gesundheitswesen - Szenarien denkbarer Entwicklungen". Kein ganz leichtes Thema, wie bereits der Einführungsvortrag des Verfassungsrechtlers Prof. Dr. Dr. Josef Isensee zeigte. Er beschäftigte sich mit der Frage der Systemrelevanz der PKV aus verfassungsrechtlicher Sicht und erläuterte die Auswirkungen des Urteils der Verfassungsrichter zur Beschwerde zahlreicher PKV-Unternehmen. In der anschließenden Diskussion wurde eines deutlich: Niemand wolle die PKV abschaffen, aber alle streben neue Grenzen zwischen den beiden Systemen an.

Schluss mit billig – hin zu besser

Dass die Branche weiter vom Wandel geprägt sein muss, war auch Konsens der Podiumsdiskussion am Nachmittag, die sich mit möglichen Produktinnovationen beschäftigte. Wie schwierig dieses Thema ist, zeigte der Verlauf der Diskussion: Es gab viele Aspekte, die angesprochen wurden, aber nur wenig konkrete Vorschläge. Einig waren sich aber alle, dass der Weg der Continentale, den Vorstandsmitglied Dr. Christoph Helmich nachdrücklich vertrat, der richtige ist: "Die Zukunft der PKV liegt nicht in billig – sondern in Leistungsstärke, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit."

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